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Verfasser: Ingo Sommer |
30. Juli 2011 |
"Wir sind die
Zukunftskraft für unsere Heimat"
CSU
Niederbayern beschließt umfassenden Aktionsplan
Manfred Weber
fast mit 99 Prozent bestätigt

Pfarrkirchen - „Niederbayern ist ein großartiges Stück
Bayerns", sagt Bezirksvorsitzender Manfred Weber. „Eine tolle Stimmung
und einen tollen Teamgeist" stellt er in der CSU Niederbayern fest - und
wird mit fast 99 Prozent Zustimmung wiedergewählt. Die 200 Delegierten
aus den Kreisverbänden bestimmen Landrat Franz Meyer, OB Markus
Pannermayr, MdL Reserl Sem und MdL Bernd Sibler zu Webers
Stellvertretern. Die Quote ist in Niederbayern kein Problem: In einem
eigenen Wahlgang wird eine Riege von Beisitzerinnen gewählt.

Der Andrang in die Pfarrkirchner Stadthalle ist so groß,
dass die Organisatoren noch kurz vor Beginn des Parteitags Stühle
heranschaffen müssen. In der ersten Reihe nimmt der Who is who
Niederbayerns Platz, vom Bezirkstagspräsidenten über die Abgeordneten
(bis zum Landwirtschaftsminister, und die größte niederbayerische
Zeitung wird durch ihre Chefredaktion vertreten.


Selbstbewusst beschreibt Weber, inzwischen auch
stellvertretender Vorsitzender der EVP-Fraktion in Brüssel und Leiter
der CSU-Zukunftskommission, seinen Verband: „Wir sind in Niederbayern
drei Mal so groß, wie die gesamten bayerischen Grünen." Er gratuliert
dem Ge-meindetagspräsidenten Uwe Brandl zum Kantersieg bei der
Bürgermeisterwahl in Abensberg: 76,5 Prozent im ersten Wahlgang gegen
drei Mitbewerber. Weber dankt auch dem Bundestagsabgeordneten Ernst
Hinsken, der sich nach 39 Jahren aus dem Bezirksvorstand zurückzieht,
für „immer wieder überwältigende Ergebnisse". Und seinem wie stets
präsenten Vorgänger Erwin Huber für einen BIP-Zuwachs von 36 Prozent und
20.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Niederbayern.
Der Vorstand legt den CSU-Delegierten den „Aktionsplan
Niederbayern" als Zukunftsleitbild zur Abstimmung vor. Er war im Vorfeld
breit diskutiert worden (der Bayernkurier berichtete) und wird
einstimmig beschlossen. „Wir kämpfen nicht nur, wir liefern auch", sagt
Weber. „Wir unterstreichen mit diesem Beschluss, dass wir die
Zukunftskraft für unsere Heimat sind. Das sollte uns stolz machen."

Parteichef Horst Seehofer sagt in Pfarrkirchen Dank:
Zuerst den Vorsitzenden der Verbände und ihren Mitgliedern, „denn ohne
sie hätte es die Stabilisierung der CSU nicht gegeben". Dann den
Kommunalpolitikern, die seine Partei seit 2009 stark unterstützt haben.
Schließlich den Mandatsträgern der CSU, die sich für Land und Leute
einsetzen. Hart ist seine Kritik an Aiwanger und Co. „Das sind keine
Freien Wähler mehr, das sind Soziusfahrer bei SPD und Grünen." An
Manfred Weber schätze er dessen pointierte Positionen und nennt ihn
„eine ganz starke Figur in unserer Gesamtpartei".
Seehofer stellt sich in Sachen Schuldenkrise hinter die
Kanzlerin: „Bei den konkreten Maßnahmen übernahm sie die Führung." Der
CSU-Vorsitzende unterstreicht, die CSU habe wieder ein gutes Fundament
erreicht, um alleine regieren zu können. Seehofer: „Wir sind eine Heimat
für alle bürgerlichen Bevölkerungsschichten."

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